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Aktuelles


Tipps für den Kleintiertransport


Wir bemühen uns, Aufenthalte in unserem Wartebereich möglichst zu vermeiden. Rechnen Sie bitte trotzdem damit, dass Ihr Tier bei uns anderen Kleintieren begegnet.

Bitte führen Sie Hunde deshalb grundsätzlich an der Leine in die Tierarztpraxis.

Katzen, Kaninchen und Meerschweinchen transportieren Sie am besten in geschlossenen Transportboxen. Dazu können Sie neben handelsüblichen Transportboxen auch Pappkartons mit Luftlöchern oder Wäschekörbe mit Deckel verwenden. Ideal ist es, wenn sich die Öffnung oben befindet. Bastkörbe sind wegen der Gefahr des Absplitterns von Material nicht geeignet.

Zum Auslegen bitten wir Sie aus hygienischen Gründen keine Einstreu zu verwenden. Geeignet sind Zellstoffküchenrollen oder Handtücher.


Informationen "Impfung" für Kaninchenhalter


Aus aktuellem Anlass möchten wir Sie darüber informieren, dass es auch in unserem Kreisgebiet Ausbrüche einer neuen Variante des RHD-Virus bei Kaninchen gab.

RHD-Variante-2 wird durch direkten Kontakt mit erkrankten Tieren oder deren Ausscheidungen (z.B. Wildkaninchen), durch stechende Insekten (z.B. Mücken) und indirekte Überträger (Schuhe, Arbeitsgerätschaften, Futter/Einstreu, Mensch oder Hund) weitergegeben.
Nicht geimpfte Tiere versterben an einer Infektion meist innerhalb von 24 Stunden. Wegen starker Gerinnungsstörungen und dem schnellen Krankheitsverlauf, aber auch der Art des Erregers, ist eine Behandlung erkrankter Tiere leider nicht möglich.

Mit unserem bisherigen Impfstoff Nobivac Myxo-RHD können wir Ihre Kaninchen vor der Erkrankung an Myxomatose und RHD-Variante-1 schützen.

Die Erkrankung an der neuen Virusvariante, RHD-Variante-2, kann allerdings verlässlich nur durch die Impfung mit einem zweiten Impfstoff gegen diese spezielle Virusvariante verhindert werden.

Eine gleichzeitige Verabreichung beider Impfstoffe bei hat sich als unbedenklich erwiesen. Bitte lassen Sie sich für die Impfung Ihres Kaninchens einen Termin geben.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

RHD (Chinaseuche)

RHD, auch Chinaseuche genannt, kommt als gefährliche Kaninchenerkrankung überall in Deutschland vor und wird durch ein Virus ausgelöst, das über sehr große Zeiträume in der Umwelt hochansteckungsfähig bleibt. Bei Temperaturen von + 25 °C ist das Virus über einen Zeitraum von dreieinhalb Monaten und bei Temperaturen von + 4 °C sogar siebeneinhalb Monate lebensfähig und infektiös.

Myxomatose

Die Myxomatose ist in Deutschland ebenfalls weit verbreitet. Diese gefährliche Kaninchenseuche wird durch das Myxomatosevirus hervorgerufen. Wildkaninchen bilden ein natürliches Reservoir für den Krankheitserreger. Durch steigenden Infektionsdruck werden zunehmend auch Gebiete erfasst, in denen Myxomatose über einen längeren Zeitraum nicht mehr beobachtet wurde. Da die Myxomatose auch unabhängig von der Jahreszeit auftritt, ist ein ständiger Schutz der Heimkaninchen und die regelmäßige Impfung in den Zuchtbeständen dringend angeraten.


Tierarzttraining für Welpen


Zusätzlich zur Welpenspielstunde in Ihrem Hundeverein, bieten wir unseren Kunden ein kostenloses Tierarzttraining zur Sozialisierung Ihres Welpen in der Tierarztpraxis an.

Die Prägephase des jungen Hundes dauert ca. bis zur 16. Woche. In dieser Zeit kann dem Welpen besonders nachhaltig die Angst vor dem Besuch in der Tierarztpraxis genomen werden. In unserer Trainingsstunde hat Ihr Hund die Möglichkeit, sich spielerisch an die Person des Tierarztes und die Abläufe in der Praxis zu gewöhnen.

In stressfreier und welpengerechter Form werden die Untersuchung und das Verhalten in der Tierarztpraxis geübt. Diese positiven Erlebnisse prägen sich dauerhaft ein und erleichtern spätere Tierarztbesuche erheblich.

Termine werden je nach Teilnehmeranzahl und Verfügbarkeit der Praxisräume individuell vereinbart.

Alter: 8 bis 16 Wochen

Rassen: Mischlinge und alle Rassen


EU - Heimtierpass


Wer mit einem Hund, einer Katze oder einem Frettchen in andere EU-Mitgliedstaaten reisen will, muss seit dem 01.Oktober 2004 den neuen EU-Heimtierpass mitführen.

Für andere Tiere (z.B. Vögel, Kaninchen oder Meerschweinchen) benötigen Sie diesen bisher Pass nicht.

Sie bekommen den neuen Heimtierpass direkt in der Tierarztpraxis.

Das Tier muss sicher und amtlich identifizierbar sein. Dazu muss es einen Mikrochip oder (bis 2011 noch möglich) eine gut lesbare Tätowierung besitzen. Die Kennzeichnungsnummer wird im Pass bestätigt.
Ein Mikrochip kann Ihrem Tier vom Tierarzt jederzeit mittels einer einfachen Spritze implantiert werden.

Im Pass muss eine gültige Tollwutimpfung vom Tierarzt nachgewiesen werden. Für aus Deutschland stammende Tiere heißt dies, dass die Tollwutimpfung mindestens 21 Tage und längstens 1-3 Jahre (je nach verwendetem Impfstoff) vor Antritt der Reise durchgeführt worden ist.


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